Historische Denkmäler
Eine qualitative Analyse des historischen und kulturellen Erbes der 1700 Jahre alten Stadt Split würde viel Zeit, Raum und Fachlichkeit verlangen. Viele verschiedene Zivilisationen, historische Ereignisse und die Zeit an sich haben auf diesem kleinen Gebiet eine turbulente Geschichte ausgemalt und zahlreiche Spuren hinterlassen. Die architektonischen Werke als dessen Nachlaß sind der wichtigste Bestandteil des touristischen Angebotes von Split.
Der Diokletian Palast ist das interessanteste und komplexeste Monument der Stadt Split. Er ist das best ethaltene Gefüge der spätrömischen Hofarchitektur im Ganzen, aber auch in vielen seiner Teile. Der Palast ist auch seinem Charakter nach einzigartig, weil er aus einer selbstständigen urbanistischen Einheit mit der Zeit ein Teil der Stadt und der Leben ihrer Bewohner wurde. 1979 wurde der Palast zum Denkmal der nulten Kategorie ernnant und auf die UNESCO Liste des Weltkulturerbes aufgelistet.
Obwohl der Palast seiner Funktion nach ein prunkvoller Palast ist, erinnert er mit seiner Architektur an eine militärische Festung. Der viereckige Palast ist durch Mauern und Türme geschützt und im Innneren durch die Querstarsse Decumanus auf den südlichen und den nördlichen Teil aufgeteilt. Die architektonischen Inhalte des südlichen Teils sind mit der Persöhnlichkeit des Kaisers verbunden und demnach bilden sie mit ihrerer Schönheit und historischer Wichtigkeit den interessanteren Teil des Palastes. Der Peristil ist der Zentralplatz des Palastes und ermöglichte den Zugang zu der Residenz des Kaisers, dem Mausoleum und den Tempeln. Auf diesem Kultort kniete das Volk vor dem Kaiser nieder, der durch den Vestibulum zum Peristil gelang und auf sein Volk niederblickte. Der Peristil ist vom Westen und Osten mit sechs korintinischen Säulen geschmückt. Hinter der östlicehn Säulenreihe befand sich das Mausoleum, das später mit der Entwicklung der Stadt zur Katedrahle wurde, die dem Hl. Dujam gewidmet ist. Der Hl. Dujam ist ein Märtyrer von Solin und Beschützer der Stadt Split. Diese Bauwerk hat die Zeit dermassen mit wertvollen Kunstwerken bereichert, dass die Beschreibung einfach zu lang wäre. Das Symbol der Stadt Split mit dem im 13. Jh. gebauten Glockenturm muss man einfach erleben. Westlich des Peristils befanden sich drei Tempel die dem Jupiter, der Kibela und der Venera gewidmet waren. Die heutige Zeit erlebte nur noch der sehr gut erhaltene Jupiter Tempel, der eine der Attraktionen der Stadt ist. Im Mittelalter wurde der Tempel zur Taufkapelle und er beinhaltet vier wertvolle künstlerische Werke: den Sarkophag des Erzbischofs Ivan (7. Jh.), den Sarkophag des Erzbischofs Lovro (11. Jh.), den Taufbecken deren vordere Seite das Bildnis eines Königs schmückt (entweder Jesus oder der kroatische König Zvonimir) und die Bronzstatue des Hl. Johannes des Täufers, ein Werk von Ivan Meštrović (20. Jh.).
Unter den vielen interessanten Denkmälern des Palastes bessonders interessant sind die vier Palasttore (das Goldene, Silberne, Eiserne und das Messing-Tor), die hervorragend erhaltene Kellerräumlichkeiten, das östliche und westlich Bad, die Gassen und noch vieles mehr, dass in dieser kurzen Beschreibung leider seinen Platz nicht gefunden hat.
Natürlich ist der Palast nicht das einzige erwähnenswerte Denkmal der Stadt Split. Das Leben pulsierte jahrhundertelang auch auserhalb der Stadt- bzw. Palastmauern, wo sich auch zahlreiche historische Objekte befinden, die mit dem weltlichen und geistlichen Leben der Bewohner von Split verbunden sind. Nicht weit von Split befindet sich die Ortschaft Solin (die römische Salona), die eine der interessantesten archeologischen Lokalitäten Kroatiens ist. Die Festung von Klis zeugt von den heroischen Kämpfen der Bevölkerung gegen das Osmanische Kaiserreich. |